Magie ist für viele Menschen bis heute ein schwieriges Wort. Nicht, weil sie nicht existiert –sondern weil sie tief erinnert. Sie erinnert an etwas, das viele schon sehr früh in sich wahrgenommen haben. Eine andere Art zu sehen.Zu fühlen.Zu wissen. Und gleichzeitig ist da oft Angst. Angst, anders zu sein.Angst, Dinge wahrzunehmen, die sich nicht erklären lassen.Angst, damit allein zu sein. Ich kenne diesen Weg sehr genau. Schon als Kind habe ich Dinge gespürt, für die es keine Worte gab. Aber ich hatte niemanden, der mir zeigen konnte, wie ich damit umgehen kann. Also habe ich gelernt, mich anzupassen. Ich habe Masken getragen.Mich zurückgenommen.Und versucht, ein Leben zu leben, in dem meine Wahrnehmung keinen Platz hat. Doch das Leben hat mich immer wieder zurückgeführt. Immer wieder gab es Situationen, die mich daran erinnert haben,dass dieser Teil von mir nicht verschwinden wird. Dass Magie nichts ist, das man sich aussucht –sondern etwas, das in einem angelegt ist. Mein eigener Weg hat mich durch viele Bereiche geführt. Durch den Schamanismus.Durch Energiearbeit.Durch Initiationen, Pflanzenmedizin und das Halten von Zeremonien. Ich habe zwei Semester Traditionelle Chinesische Medizin studiertund viele Jahre damit verbracht, diese Welten zu verstehen. Und doch hatte ich lange das Gefühl, dass etwas fehlt. Dass all diese Wege noch nicht das Ganze sind. Erst durch die Begegnung mit meinem Mentor hat sich alles verbunden. Aus einzelnen Erfahrungen wurde ein zusammenhängender Weg. Ein Weg, den ich heute als Magieschule weitergebe. Die Hexakademie ist kein Ort, an dem Magie erklärt wird. Sie ist ein Ort, an dem sie gelernt wird. Als Handwerk. Als Fähigkeit. Und als Teil dessen, was wir als Menschen immer schon waren. Vielleicht ist die Angst vor Magie nicht das Problem. Vielleicht ist sie nur ein Zeichen dafür,dass wir spüren, wie viel darin liegt. Und dass wir noch nicht gelernt haben, damit umzugehen.
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